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Um die Putztechnik leichter zu erlernen und keinen Zahn auszulassen, sollte die Zahnpflege stets in der gleichen Reihenfolge ablaufen: Von Rechts nach Links, erst Oben dann Unten - immer am letzten Zahn beginnend und langsam nach vorne wandern, um beim letzten Zahn der Gegenseite aufzuhören (Uhrzeigersinn). Zuerst werden die Innenflächen gereinigt, dann die Außen- und Kauflächen. Die weit verbreitete „Schrubtechnik“ (horizontal, statt vertikal von rot nach weiß), bei der die Speisereste aus den Zahnzwischenräumen nicht entfernt werden, ist falsch. Richtig ist die so genannte Rotationsmethode. Putzen Sie dreimal täglich, jeweils drei Minuten, nach dem Essen und grundsätzlich nach dem Genuss von Zucker. Denken Sie auch an die „versteckten“ Zucker in Speisen und Getränken.
Die Borsten werden in einem Winkel von 45 Grad auf Zahn und Zahnfleisch aufgesetzt. Auf der Kaufläche steht das Bürstenfeld senkrecht. Während der Putzbewegung wird nur ein leichter Andruck auf Zähne und Zahnfleischraum ausgeübt. Mit kleinen kreisenden Bewegungen werden bei leicht geöffnetem Mund die Zähne am Zahnfleischrand beginnend gereinigt (also Rot nach Weiß). Dieser Bewegungsablauf kann zur besonderen Zahnfleischmassage zusätzlich mit kurzen vibrierenden Bewegungen ergänzt werden. Trotz ausgefeilter Zahnputztechnik und großer Gewissenhaftigkeit wird Ihnen eine vollständige Entfernung der Beläge allein mit der Zahnbürste jedoch kaum gelingen. Die Anwendung zusätzlicher Hilfsmittel, wie etwa Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten ist unbedingt erforderlich. Auch die Zahnbürste braucht Pflege. Nach dem Zähneputzen soll sie gut ausgespült und dann zum Trocknen in den Becher gestellt werden - immer Kopf nach oben, den schnell getrocknete Bürsten bieten Bakterien keinen Nährboden.

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. März 2010 um 11:07 Uhr |