apple
 
We care - you smile  
 
 
Halitose / Mundgeruch | Drucken |

Mundgeruch  - ein Thema, das nur selten angesprochen wird. Mundgeruch ist für viele Menschen ein Tabuthema. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Als betroffener Patient ist es Ihnen unangenehm darüber zu sprechen. Andere wissen nicht, dass sie darunter leiden. Personen aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis scheuen sich die Betroffenen darauf aufmerksam zu machen. Dabei ist Mundgeruch eine Krankheit, die in den meisten Fällen leicht und zuverlässig behandelt werden kann.


BildDie Behandlung
Die Behandlung von Halitosis ist in erster Linie ursachenabhängig. Zunächst muss vor einer Therapie genau festgestellt werden, ob überhaupt ein Mundgeruch vorliegt, da auch nicht wenige Fälle bekannt sind, bei denen Betroffene fest davon überzeugt waren, dass sie unter Mundgeruch leiden, obwohl keine Halitose erkennbar war (Halitophobie). Diesen Patienten kann der Behandler meist nicht helfen. Ist Mundgeruch vorhanden, wird er sich in erster Linie durch die Beseitigung des Zungenbelages und im Bedarfsfall durch eine Parodontalbehandlung sowie individualprophylaktische Betreuung eliminieren lassen. Dazu muss die Zunge in die tägliche Mundhygiene einbezogen werden. Es stehen dafür verschiedene Zungenreiniger zur Verfügung. Normale Mundwasser haben keine therapeutische Bedeutung, da sie nur eine kurzzeitige überdeckende Wirkung zeigen.
Bei geringfügiger Halitose reicht mitunter das bloße Zungenreinigen mit der Zahnbürste, besser mit einem Zungenschaber. Die Zungenreinigung sollte stets den Beginn und Abschluss der täglichen MUNDHYGIENE bilden. Der Effekt einer Zungenreinigung kann unmittelbar beurteilt werden. Der Therapieerfolg empfohlener häuslicher Hygienemaßnahmen sollte in Kontrollsitzungen überprüft werden. Nur so kann festgestellt werden, welche unterstützenden Maßnahmen nötig sind, um die Geruchsbelästigung einzudämmen oder zu beseitigen.

Diagnosemöglichkeiten
Obwohl orale Ursachen leicht erkennbar sind, bereitet die Diagnostik von Halitosis/Mundgeruch erhebliche Schwierigkeiten, sicherlich auch, weil es sich um ein recht intimes Thema handelt. Betroffene Personen werden kaum auf Ihr Problem angesprochen und die Betroffenen selbst wissen entweder nichts von Ihrem Problem (selbst schwer feststellbar) oder haben selbst in der Arzt-/Zahnarztpraxis Probleme, Ihr Handicap offen anzusprechen. Und gerade hier liegt das Problem, Offenheit ist der erste Weg zu Therapie und Erfolg! Die organoleptische (allein mit dem Geruchssinn durchgeführte) Untersuchung ist derzeit das am nächsten liegende und einfachste diagnostische Mittel, um zu prüfen, ob ein Mundgeruch vorliegt und wo dieser seinen Ursprung hat. So kann der Geruch beim Sprechen, beim Ausatmen durch Nase oder Mund, von Zungenabstrichen und Plaqueproben beurteilt werden. Solche Untersuchungen sind jedoch nicht unproblematisch, denn die Klassifizierung von Gerüchen ist besonders für „Therapieanfänger“ schwierig. Deshalb wurde versucht, Mundgeruch durch objektive Messungen zu charakterisieren. Genaue Aussagen über die Mundgeruchsstärke sind durch Messungen mit dem Halimeter möglich.

Der Volksmund sagt, die Ursachen für Mundgeruch wären ausschließlich auf Magenerkrankungen zurückzuführen. So haben einige Patienten bereits eine Gastroskopie (Magenspiegelung) hinter sich, ehe Sie eine Mundgeruch- Sprechstunde (von der es leider in Deutschland nur eine Handvoll gibt) aufsuchen. Tatsächlich spielt der Verdauungstrakt in diesem Zusammenhang eher eine untergeordnete Rolle. Die Ursache für Halitosis (Mundgeruch) ist in ca. 85% der Fälle im Bereich der Mundhöhle zu suchen. Geruchsquelle sind anaerobe Keime, die Proteine aus Speichel, Nahrungsresten, der Schleimhaut, Blut usw. zu flüchtigen chemischen Verbindungen abbauen. Eine Schlüsselrolle spielen so genannte flüchtige Schwefelverbindungen wie z.B. Schwefelwasserstoff. Die verursachenden Keime können sich in "Schlupfwinkeln" der Mundhöhle, wie z.B. Interdentalräumen, parodontalen Taschen und überstehenden Füllungs- und Kronenrändern ansiedeln. In den meisten Fällen oral bedingter Halitosis spielen jedoch Beläge des hinteren Anteils des Zungenrückens eine wichtige Rolle. Begünstigende Faktoren sind ein verminderter Speichelfluss, Rauchen, Mundatmung, Schnarchen, starke Nasensekretion, Stress und auch Fastenperioden. Neben oralen Ursachen stehen an zweiter Stelle Erkrankungen aus dem HNO-Bereich und der Lunge. In seltenen Fällen kann sich hinter einer Halitosis eine Allgemeinerkrankung verbergen.

Weitere Informationen finden Sie unter    www.halitose.de

 

zurück zur letzten Seite


 

 

 

Öffnungszeiten

  Mo. bis Do.:
08 - 20 Uhr
  Freitag08 - 18 Uhr
  Samstag
09 - 16 Uhr

Terminanfrage

Kontakt

Wilhelminenstraße 25
64283 Darmstadt
Telefon: 0 61 51 / 15 284-0
Telefax: 0 61 51 / 15 284-20

Neu! Jetzt auch in Weiterstadt:
Vorm Heiligen Kreuz 15
64331 Weiterstadt
Telefon: 0 61 50 / 47 10
Telefax: 0 61 50 / 18 99 93

So finden Sie unsKontaktWir rufen Sie zurück

Wissenswertes

Hintergrundinformationen und Erläuterungen zu allen wichtigen Praxis-Themen finden Sie in unserem Lexikon

zum Lexikon

Newsletter

Bleiben Sie aktuell. Jetzt unseren Newsletter abonieren!